Familie Weinmann testet “Splatoon” (2)

Es geht weiter: Im September haben wir  mit Nintendo eine Wii U Spielkonsole mit dem Spiel “Splatoon” an eine Tester-Familie verlost. Familie Weinmann aus Baden-Württemberg hat durch ihre Bewerbung bei uns geglänzt und das Paket erhalten. Im zweiten Teil ihres Test-Berichts geht es nun auch mal ins Dojo-Duell!

Spieltag 5 und 6

Heute habe ich mit meinem Sohn im Duell-Dojo einige Runden gespielt. Wir haben verschiedene Waffen und alle Arenen durchprobiert und haben einiges Interessantes herausgefunden.

Verwendet man den Wii Controller mit eingeschalteter Bewegungssteuerung (Zielen durch Bewegen des Controllers) dann ist man mit Konzentratoren fast unbesiegbar. Gegner oder Luftballon in Sicht, Waffe aufladen, währenddessen zielen – und Feuer! Das Beste: Der Gegner ist mit einem Treffer weg.

Der Klecksroller ist sehr gut geeignet wenn man mit dem Zielen nicht gut klarkommt. Mit dem rast man auf seinen Gegner zu und überrollt ihn einfach. Der Gegner hat nur noch die Möglichkeit schnell abzuhauen oder den Fahrer des Rollers abzuschießen. Das klappt aber nicht wenn sich der Roller von hinten anschleicht… Dann wird man überraschend überrollt…

Die letzte Gattung der Waffen, die Kleckser, sind für beide Steuerungen gut geeignet, da man sehr viel Tinte verteilen kann und dabei oft Zufallstreffer landet. Es gibt allerdings verschiedene die je nach Reichweite oder Feuerkraft Unterschiede aufweisen.

Es gibt zwar nur fünf Arenen aber diese bieten allerlei Abwechslung und man kann mit verschiedenen Taktiken vorgehen. Auf der Bohrinsel muss man aufpassen, nicht von dieser runterzufallen. Da sollte man also die Bewegung der Figur schon im Griff haben. Bei den anderen Arenen gibt es tolle Rutschbahnen, die man als Tintenfisch nutzen kann, um sich an den Gegner heran zu tauchen. Dann direkt neben ihm auftauchen und so viel Tinte verspritzen wie man hat.

Nick hatte bei Tag 4 das Aufladen der Tinte als nervig erwähnt. Das ist es tatsächlich. Immer wieder während eines Gefechts geht einem der beiden die Tinte aus und dann wird es schwierig entweder zu flüchten oder nachzutanken. Vor allem wenn man bereits in der gegnerischen Tinte steht.

Nach einigen Runden wurde Nick immer besser und der Klecksroller wurde zu seiner Lieblingswaffe.

Spieltag 7

Heute hat Nick alleine gespielt. Das folgende wurde von ihm verfasst:

Der Okto-Distrikt war gut. Nur leider hatte ich ein Problem, nämlich das die Tinte oft ausging. Sonst war alles ok! Ich hatte die Bösewichte schnell und einfach besiegt, bis auf den ersten Boss. Ich konnte auch schnell alles in meiner Tinte einfärben nur leider bin ich manchmal in die falsche Tinte geraten. Ich konnte auch problemlos die am Ende liegenden gelb-orangenen Kugeln des Levels holen. Einmal hatte ich mich sogar erschrocken, als plötzlich eine Roboter-Biene auf mich zuraste!!

Schade, dass man es nicht zu zweit spielen kann, denn dann würde es bestimmt noch mehr Spaß machen. Aber es macht auch so viel Spaß! Und würde alles einfach sein dann würde es gar kein Spaß machen und ich würde nicht lachen! 🙂

Spieltag 8

An diesem Wochenende war das Splatfest. Es gibt zwei Teams, Geister und Zombies. Ich hatte mich schon vor Tagen für die Zombies entschieden. Es wird eigentlich nur der Revierkampf gespielt, also das Einfärben der Landschaft. Das Team das am Ende die meiste Fläche eingefärbt hat gewinnt. Das Besondere ist, dass es online einen weiteren Rang nur für diese zwei Tage gibt und es irgendwelche Preise gibt.

Zuvor hat sich das Online-Spielen als einfach dargestellt, da die Gegner beziehungsweise Mitspieler wohl auch noch nicht so viel gespielt hatten. Heute war es aber wesentlich härter. Inzwischen habe ich auch herausgefunden, dass ich mir im Waffenladen die Waffen für den Online-Modus kaufen muss. Da gibt es allerhand neues und so habe ich heute mit verschiedenen Waffen feststellen müssen, dass die anderen einfach schon länger spielen und besser sind.

Der Ehrgeiz war groß und so habe ich immerhin drei Runden von circa zehn mit dem jeweiligen Team gewonnen. Wenn man das mit anderen Online-Shootern vergleicht, gibt es ähnliche Positionen. Die einen bewachen einen Flur, die anderen gehen in erhöhte Positionen als Scharfschütze und dann gibt es noch das Fußvolk, das sich da versucht durchzukämpfen. Allen voran die mit den Klecksrollern, da diese die meiste Farbe verteilen. Kam ein Team mit beispielsweise drei Klecksrollern zusammen und haben sich diese nicht gerade dämlich verhalten, war der Sieg fast sicher. Für den Revierkampf ist ein Scharfschütze aber je nach Zusammensetzung des Teams unnütz, da dieser kaum Fläche einfärbt.

Der Online Modus hat mich heute jedenfalls gepackt und es war schwer damit aufzuhören. Ach, und ehe ich es vergesse: Das kleine Spiel welches auf dem Controller gespielt werden kann, während auf die nächste Runde gewartet wird, ist echt Klasse. Super Pausenfüller *g*

Text und Fotos: Wolfgang Weinmann

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