Familie Weinmann testet „Splatoon“ (1)

Im September haben wir gemeinsam mit Nintendo eine Wii U Spielkonsole mit dem Spiel „Splatoon“ an eine Tester-Familie verlost. Familie Weinmann aus Baden-Württemberg hat durch ihre Bewerbung bei uns geglänzt und das Paket erhalten. Nun testen sie das Spiel und die Konsole zwei Wochen lang und berichten von ihren Eindrücken.

Über uns:
Wir sind eine fünfköpfige Familie, die beim „Splatoon“-Gewinnspiel von Gamefamily ausgewählt wurde, um das Spiel 14 Tage lange zu testen. Zu unserer Familie gehören Nick (11 Jahre), Lucy (7 Jahre), Nina (2 Jahre), meine Frau Melanie sowie ich, Wolfgang. Nina spielt natürlich noch nicht mit, da das Spiel erst ab 6 Jahren freigegeben ist.

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Tag 1

Das Paket mit der Wii U und dem Spiel „Splatoon“ ist eingetroffen. Dabei sind auch noch ein Wii U Pro Controller sowie eine Amiibo-Figur für „Splatoon“. Aufgebaut wurde die Wii U direkt neben unserer alten Wii. Nach dem Einschalten wollte die Wii U einiges wissen und auch gleich ein System-Update. Dann starteten wir endlich „Splatoon“ und mussten dann feststellen, dass ohne Nintendo ID nur der Einzelmodus spielbar ist. Diesen Punkt hatten wir beim Einrichten der Wii übergangen. Den Einzelmodus haben wir dann noch ganz kurz ausprobiert und waren fürs Erste von der Spielidee beeindruckt.

Tag 2

Erster Punkt: Nintendo ID einrichten. Das ging viel einfacher als gedacht. Dank dem Touch Pad auf dem Controller war die Eingabe viel angenehmer als auf der alten Wii über den Bildschirm. Dann sollte es auch direkt losgehen. Doch was ist das? Das Spiel „Splatoon“ möchte erneut ein Software Update. Also wieder 15 Minuten auf den Spielstart warten. Das fanden wir nicht so toll – und dann kamen auch noch die In-Game Nachrichten erneut, die eine gefühlte Ewigkeit dauerten.

Dann ging es aber los und wir spielten erst einmal ein einfaches Doppel. Wir haben uns da mehr gegenseitig abgeschossen als die Luftballons. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Steuerung über den Wii U Pro Controller viel schwieriger ist als über das Wii U Gamepad. Dort zielt man durch Ausrichten des Controllers. Beim Pro Controller aber muss man den rechten Joystick verwenden. Das ist am Anfang viel schwieriger als man denkt.

Beim Doppelmodus spielt ein Spieler mit dem Wii U Gamepad und hat dadurch seinen Bildschirm direkt im Controller. Der andere spielt auf dem Fernseher. Das gefällt uns, da Split-Screen (= beide Spieler schauen auf den Fernseher, Anm. d. Red.) immer wieder zu Verwechslungen führt. Im Spiel haben wir dann noch die eine oder andere Waffe ausprobiert und festgestellt, dass die richtige Waffe sehr entscheidend ist. Nimmt man eine langsam feuernde Waffe und kommt mit dem Zielen noch nicht so gut klar, (Pro Controller) hat man kaum eine Chance.

Tag 3

Heute sollte es nur ein kurzer Test des Onlinemodus werden, da die Kinder keine Zeit haben (Hausaufgaben). Was mich dann gestört hat, war die erneute Update-Meldung beim Start von „Splatoon“. Wieder 15 Minuten warten… Nach einer ersten Runde endet auch schon der Testtag da unsere Kleinste ins Bett gehört. Der Spielmodus Revierkampf ist ein sehr unübersichtliches Unterfangen, wenn man zum einen die Arena nicht kennt und zum anderen zum ersten Mal spielt. Immerhin wurde diese erste Runde gewonnen und die ersten Punkte wurden gesammelt. Leider reichte es noch nicht zur Stufe 2.

Tag 4

Unsere Kinder haben sich angesteckt – sie fragen regelmäßig, wann sie spielen können! Dann sind alle Aufgaben erledigt und die beiden spielen im Doppel und probieren für sich einige Waffen und Arenen aus.

Daraus resultiert auch die erste Meinung zum Spiel von Nick:

Er findet auch die Nachrichten am Anfang des Spiels störend. Man möchte spielen aber die hören nicht auf zu quasseln. Das Zielen mit dem Pro Controller macht beiden zu schaffen. Nick versucht nun immer das Gamepad mit Bildschirm zu bekommen. Er findet es außerdem blöd, dass man die Tinte nachtanken muss. Was er gut findet, ist dass es verschiedene Arenen gibt, die verschiedene Herausforderungen bereithalten. Auch die Waffenauswahl findet er super und dass man immer wieder eine andere Tintenfarbe hat.

Lucy gefiel die pinke Tinte am besten. 

Nachdem die Kinder nun lange und ausgiebig gespielt haben, wollte ich nochmal in den Online-Modus. Inzwischen hatte ich mich an den Pro Controller gewöhnt und hatte mit dem Gamepad Probleme mit dem Zielen. Das ist echt ungünstig gelöst. Man denkt, da man auf den Bildschirm guckt, muss man mit dem Joystick zielen. Dabei hat man ja den großen Controller in der Hand, der eine wesentlich einfachere Methode bietet. Nach der ersten Niederlage kam trotzdem der Aufstieg auf Stufe 2 und ich war doch der Zweitbeste im Team. Das Team hatte eine Niederlage, aber persönlich fand ich das nicht als Niederlage. Also direkt die nächste Runde.

Nun musste ich länger auf Spieler warten. Das Zwischenspiel auf dem Controller ist recht witzig und wurde direkt ausprobiert. Nach dem dritten Level war dann endlich eine Runde komplett und es ging los. Dieses Mal eine andere Taktik. Ich versuche, besser zu zielen und die Gegner auszuschalten, bevor diese mich ausschalten. Außerdem werden mehr „Granaten“ benutzt. Die Runde war ein Erfolg – und wieder war ich der Zweitbeste des Teams. Für Stufe 3 hat es knapp nicht gereicht, also direkt die nächste Runde und – taataa – dritte Stufe erreicht!

Fortsetzung folgt …

Text und Fotos: Wolfgang Weinmann

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