Switch in virtueller Realität: „Nintendo Labo“ bekommt einen VR-Aufsatz

Die Switch-Konsole wird dafür in eine spezielle Karton-Halterung gesetzt.
Bild: Nintendo

Nintendo veröffentlicht für die Switch-Konsole am 12. April einen Aufsatz für virtuelle Realität. Das Ganze erscheint für die Karton-Bausätze der „Nintendo Labo“-Reihe, richtet sich damit speziell an junge Gamer – und dürfte äußerst erschwinglich sein.

Abtauchen in echte 3D-Welten – das geht bereits mit Playstation VR sowie anderen VR-Headsets und diversen Smartphones. Nun rückt auch Nintendo in diese Gefilde nach: Am 12. April veröffentlicht das Unternehmen eine 3D-fähige VR-Brille für die Switch-Konsole. Diese kommt dann speziell in der „Nintendo Labo“-Reihe zum Einsatz. Dabei basteln wir aus Kartons verschiedene Objekte und verbinden diese spielerisch mit der Switch-Konsole.

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Um eine technologisch voll ausgestattete Brille handelt es sich jedoch nicht, sondern nur um einen Aufsatz für die eigentliche Switch-Konsole. Denn die Konsole wird in die VR-Brille gesteckt und beides wird dann vor die Augen gehalten – so sind Spieler quasi „mittendrin“. Sobald sie die Brille aufgesetzt haben, interagieren sie mit der virtuellen Spielwelt mittels natürlicher Bewegungen. Weil man die Brille herumreichen kann, eignet sich das „Nintendo Labo: VR-Set“ für den gemeinschaftlichen Spielspaß unter Freunden und in der Familie, kündigt Nintendo an. Reihum könne so jeder die Toy-Con ausprobieren.

Aus dem „Nintendo Labo: VR-Set“ kann man sechs neue Toy-Con bauen, darunter die VR-Brille, die sich mit den anderen fünf Spielzeugen kombinieren lässt. Laut Nintendo ist der VR-Modus für Kinder ab sieben Jahren geeignet.

In den virtuellen Spielen geht es unter anderem darum, mit Hilfe des Toy-Con-Blasters die Invasion von Außerirdischen abzuwehren oder den Ozean zu erforschen und mit der Toy-Con-Kamera Unterwasser-Bilder zu schießen, wie Nintendo in einer Pressemitteilung schreibt.

 

In zwei Varianten erhältlich

Das neue Set erscheint laut Nintendo in zwei Varianten – entweder komplett mit Software und den benötigten Baumaterialien für alle sechs Toy-Con, oder als weniger umfangreich ausgestattetes Basispaket. Es eignet sich für alle, die in die virtuelle Realität von „Nintendo Labo“ erst einmal hineinschnuppern möchten. Wer dann Lust auf mehr bekommt, kann sich optional zwei Erweiterungspakete zulegen.

Was das Zubehör kosten soll, ist noch unklar. Für Deutschland hat Nintendo noch keine Preise genannt. In Amerika jedoch soll das Basispaket rund 40 Dollar kosten, die Erweiterungen jeweils 20 Dollar. Für das Komplettpaket werden 80 Dollar fällig. Im Vergleich zu anderen VR-Möglichkeiten ist das ein sehr niedriger Preis. Zum Vergleich: Das VR-Headset für die PS4 liegt bei etwa 300 Euro – hat dafür aber natürlich eine deutlich bessere Technik verbaut.

Weitere Infos zum VR-Set für die Switch gibt es auf der offiziellen Labo-Homepage.

Nintendo Labo

Bilder: Nintendo

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